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Innere Konflikte sind Bedürfnisse/Wünsche, die aufgrund von Ängsten blockiert sind. Die dadurch aufkommende innere Spannung entlädt sich in den Symptomen. Die blockierenden Ängste wiederum sind entstanden durch negative Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit mit unseren Mitmenschen gemacht haben. In der Therapie geht es also darum, diese inneren Konflikte/Schattenseiten/blinde Flecken bewusster wahrzunehmen und zu verändern.
Dafür setzen wir uns intensiv mit unseren aktuellen und vergangenen Beziehungserfahrungen, Erinnerungen, Phantasien und Träumen auseinander, um so nach und nach den inneren Konflikt bzw. die eingefahrenen Muster lösen zu können.
Durch eine aktive und gesteuerte Auseinandersetzung mit der eigenen inneren Bilderwelt können wir uns gezielt mit inneren Konflikten beschäftigen, aber auch Fragen klären durch den Kontakt zu inneren Kraft-Tieren oder inneren Kraft-Wesen.
Wir können auch in Phasen körperlicher Erkrankungen den Körper stärken, in dem wir die Arbeit unserer Selbstheilungskräfte und unseres Immunsystems durch Körper-Imaginationen unterstützen.
Damit wir uns gesund und gut fühlen, ist es wichtig dass diese beiden gut miteinander im Einklang sind. Dies ist dann der Fall, wenn unser emotionales Gehirn die Richtung vorgibt und unser rationales Gehirn uns bei der Umsetzung hilft. Bei zu vielen oder zu starken negativen Erfahrungen (Vernachlässigungen, Enttäuschungen, Ablehnungen, Beschämungen, Übergriffen, Verletzungen usw.) entstehen Spannungen und Symptome. Zum Schutz, zum Stabilisieren und Bewältigen wird ein Modus (emotional oder rational) dann verstärkt. Später, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist, kommen wir manchmal aus diesem Bewältigungsmuster nicht mehr raus. Um das Gleichgewicht zwischen rationalem und emotionalem Gehirn wieder herzustellen, können wir auf verschiedenen Wegen arbeiten. Therapie ist ein Weg. Oft ist es hilfreich, auch auf anderen Wegen zu arbeiten.
Zum Beispiel:
Lassen Sie Gedanken oder Vorstellungen oder Bilder aufsteigen von einem Ort, an dem Sie sich ganz wohl und geborgen fühlen. Dieser Ort kann auf der Erde sein, er muss es aber durchaus nicht. Er kann auch außerhalb der Erde sein ... Geben Sie diesem Ort eine Begrenzung Ihrer Wahl, die so beschaffen ist, dass nur Sie bestimmen können, welche Lebewesen an diesem Ort, Ihrem Ort, sein sollen, sein dürfen. Sie können natürlich Lebewesen, die Sie gerne an diesem Ort haben wollen, einladen. Am Besten keine realen Menschen, eher liebevolle Begleiter oder Helfer - Wesen, die Ihnen Unterstützung und Liebe geben ... Prüfen Sie, ob Sie sich dort mit allen Ihren Sinnen wohl fühlen. Prüfen Sie zuerst, ob das, was Sie sehen, angenehm ist für die Augen. Wenn es noch etwas geben sollte, was Ihnen nicht gefällt, dann verändern Sie es... Nun überprüfen Sie bitte, ob das, was Sie hören, für Ihre Ohren angenehm ist... Wenn nicht, verändern Sie es bitte so, dass alles, was Ihre Ohren wahrnehmen, angenehm ist ... Ist die Temperatur angenehm? ...Wenn nicht, so können Sie sie jetzt verändern ... Kann Ihr Körper sich so bewegen, dass Sie sich damit ganz wohl fühlen, und können Sie jede Haltung einnehmen, in der Sie sich wohl fühlen? ... Wenn noch etwas fehlt, verändern Sie alles so, bis es ganz stimmig für Sie ist ... Sind die Gerüche, die Sie wahrnehmen, angenehm? ... Auch diese können Sie verändern, sodass Sie sich ganz wohl damit fühlen … Wenn Sie nun spüren können, dass Sie sich ganz und gar wohl fühlen an Ihrem inneren Ort, dann können Sie mit sich eine Körpergeste vereinbaren. Diese kleine Geste können Sie in Zukunft ausführen und Sie wird ihnen helfen, dass Sie Ihren Ort ganz rasch wieder innerlich hervor rufen können ... Wenn Sie möchten, können Sie diese Geste jetzt ausführen ... Danach kommen Sie dann mit der Aufmerksamkeit zurück in den Raum.
Stellen Sie sich jetzt ein Stück unberührte Erde vor - ein Stück Land, auf dem noch nichts wächst. Es kann so klein sein wie ein Fingerhut oder so groß wie eine Parklandschaft, wie es Ihnen gerade stimmig erscheint … Nun bepflanzen Sie bitte Ihr Land und gestalten Sie diesen Garten nach Ihren Wünschen. Das, was Sie sich wünschen, wird sofort Wirklichkeit, weil Sie mit Ihrer Vorstellungskraft zaubern können … Wenn Sie später merken, dass Sie es anders haben wollen, dann haben Sie einen Kompost, den Sie in einer Ecke des Gartens anlegen. Dort können Sie alles hinbringen, was Sie nicht mehr haben wollen, sodass es sich in nützliche Erde verwandeln kann … Sie können so jederzeit wieder Veränderungen anbringen … Wenn Sie möchten, können Sie auch ein Gewässer in Ihrem Garten anlegen, einen Teich, einen Brunnen oder einen Bach. Wenn Sie möchten, können Sie auch einen Sitzplatz anlegen … Vielleicht möchten Sie Tiere in Ihrem Garten haben … Und wenn Sie den Garten dann so gestaltet haben, wie Sie ihn gerne hätten, dann können Sie sich irgendwo niederlassen und sich an Ihrem Garten erfreuen … Sie können überlegen, ob Sie jemanden in Ihren Garten einladen möchten … Sie können jederzeit in Ihren Garten zurückkehren. Sie können ihn jederzeit verändern, wenn Ihnen danach ist … Kommen Sie dann mit der vollen Aufmerksamkeit zurück in den Raum.
Erinnern Sie sich an eine Situation in Ihrem Leben, in der Sie sich ganz in Frieden mit sich selbst gefühlt haben, also in Einklang mit sich selbst. Erinnern Sie sich an so viele Einzelheiten, wie Sie brauchen, um diese Empfindung noch mal spüren zu können … Und jetzt denken Sie an eine Situation aus den letzten Tagen, wenn es die gegeben hat, sonst weiter zurückliegend, wo Sie sich uneins mit sich, in Unfrieden mit sich selbst, gefühlt haben. Und wieder erinnern Sie sich der Einzelheiten, die sie benötigen, damit Sie auch das spüren können … Nun stellen Sie sich vor, dass dieser Teil, der in Frieden mit sich sein kann, zu dem anderen, der in Unfrieden mit sich ist, hingeht und mit ihm einen freundlichen, liebevollen, akzeptierenden Kontakt aufnimmt. Durch Worte oder Berührungen oder durch beides, so wie es für Sie stimmig erscheint … Es sollte auf jeden Fall etwas Unterstützendes, Liebevolles sein … Und jetzt stellen Sie sich vor, dass Sie diese beiden Ichs in Ihr Herz hineinnehmen. Denn genau genommen sind Sie das alles. Das Ich von heute umschließt beide Zustände. Weiter können Sie sich vorstellen, dass Sie eingehüllt sind oder umschlossen sind von einem Licht, das für Sie Frieden bedeutet … Für viele Menschen ist blau, himmelblau, wie ein Sommerhimmel, eine Farbe, die Frieden gibt. Und wenn das für Sie so ist, dann können Sie sich vorstellen, dass Sie in diesem Licht sitzen oder dass das Licht durch Sie hindurchfließt. Aber wenn Sie eine andere Farbe als stimmig ansehen, nehmen Sie Ihre eigene Farbe … Kehren Sie dann mit der Aufmerksamkeit zurück in den Raum.
Beginnen Sie damit 2x langsam und tief einzuatmen. Damit aktivieren Sie ihr Entspannungssystem. Bleiben Sie mit ihrer Aufmerksamkeit weiter bei der Atmung. Atmen Sie ganz sanft und leicht. Achten Sie darauf lange Auszuatmen. Wenn Sie mögen machen Sie eine kurze Pause (z. B. 1 Sekunde) bevor Sie wieder einatmen. Konzentrieren Sie sich für einige Minuten nur auf die Atmung. Atmen Sie bei jedem Atemzug ganz bewusst bis zum Ende ein und bis zum Ende aus. Schweifen die Gedanken ab, holen Sie sich wohlwollend wieder zurück zur Atmung.Im zweiten Schritt stellen Sie sich vor, wie Ihre Atmung in Ihr Herz/die Herzgegend/den Brustkorb hinein und wieder hinaus fließt. Versuchen Sie es sich ganz bildlich oder sinnlich vorzustellen, dass Sie durch das Herz atmen. Sie können sich vorstellen, wie Ihr Herz durch Ihren Atem Energie und Kraft bekommt, wie es beim Ausatmen gereinigt wird, wie es durch Ihr Atmen zur Ruhe kommt.Im dritten Schritt machen Sie sich mit der Empfindung von Wärme und Ausdehnung vertraut, die Ihre Brust ausfüllt. Anfangs ist sie oft noch schwach ausgeprägt und unauffällig, wie ein scheues Tier. Bleiben Sie dran. Üben Sie weiter. Mit der Zeit und Übung wird die Empfindung von Wärme und Ausdehnung spürbarer. Wenn Sie mögen, können Sie sich zur Unterstützung ein wärmendes Licht vorstellen, dass aus Ihrem Herzen in Ihrem Körper hinein strahlt.Im vierten Schritt öffnen Sie sich für ein Gefühl der Dankbarkeit und Liebe. Lassen Sie zu, dass es seinen Raum in der Brust einnimmt. Das Herz ist besonders empfänglich für Dankbarkeit und Liebe - für sich selber aber auch für andere. Wenn Sie mögen können Sie auch dies durch passende Erinnerungen/Phantasien verstärken.
Als Skills werden Handlungen verstanden, die starke körperliche Reaktionen auslösen und einem dadurch helfen können, aus einer emotionalen Überflutung wieder heraus zu kommen. Bei solchen emotionalen Überflutungen ist unser rationales Denken weitestgehend außer Kraft gesetzt. Deswegen ist es wichtig, dass wir "unseren Skill" einfach und gut abrufen können. Dabei helfen leichte Verfügbarkeit und Einüben/Automatisieren/Benutzen auch bei leichteren Anspannungen. Durch starke körperliche Impulse (kalt, heiß, scharf, sauer, bitter, salzig, schmerzhaft, beißend, etc.) lenken wir also die Wahrnehmung weg von dem Gefühl hin zum Körper. Es gibt viele gute Möglichkeiten, die keine bleibenden Schäden oder Narben hinterlassen z.B. Ammoniak Riechsalz oder -ampullen, Japanisches Heilpflanzen Öl, frischer Ingwer oder Knoblauch, Bittertropfen, Akkupressurmatte/-bälle/-ringe, Insektenstichheiler, Klopfen, Dehnen, Schreien, Schütteln, Kopfstand/Handstand, Sachen, die einen nerven, wie Kieselstein im Schuh etc. Wenn die Überflutung etwas nachlässt, ist es gut in die Bewegung zu gehen (z.B. Spazieren) oder zu entspannen (z.B. Schlafen).
Ängste sind wie ein Muskel. Je mehr Raum wir unseren Ängsten geben, um so stärker werden sie auch. Erst ist es nur eine Angstsituation, die vermieden wird, dann sind es zwei und dann immer mehr.
Meint eine länger anhaltende Traurigkeit. Dies muss nicht gleich Krankhaft sein. Wenn die Niedergeschlagenheit aber nach sechs Monaten immer noch so stark ist wie zu Beginn, dann ist es empfehlenswert sich Hilfe zu suchen.
Dies ist eines der häufigsten Symptome eines Burn-Outs. Oft haben die Betroffenen sich in Beruf und Familie völlig verausgabt und aufgeopfert, bis der Akku alle ist. Sie fühlen sich schlapp und chronisch müde, könnten den ganzen Tag auf der Couch liegen oder schlafen.
Dies ist eines der häufigsten Symptome eines Burn-Outs. Oft haben die Betroffenen sich in Beruf und Familie völlig verausgabt und aufgeopfert, bis der Akku alle ist. Sie fühlen sich schlapp und chronisch müde, könnten den ganzen Tag auf der Couch liegen oder schlafen.
Es gibt verschiedene Formen der Selbstverletzung. Meist fühlen sich die Betroffenen unter einer starken, diffusen inneren Anspannung, die sich durch die Selbstverletzung löst. Es hilft ihnen Kontrolle über zu starke emotionale Spannungszustände zu bekommen.
Gedanken sich das Leben nehmen zu wollen oder des Lebens überdrüssig zu sein, sollte man auf jeden Fall ernst nehmen. Auch wenn keine konkreten Absichten oder Pläne vorliegen, sind Suizidgedanken ein deutliches Zeichen dafür, dass man in seinem Leben etwas ändern oder Hilfe aufsuchen sollte. Bei akuten Selbstmordgedanken ist es wichtig, Kontakt mit dem ärztlichen Notdienst, dem Hausarzt oder einer örtlichen Psychiatrie aufzusuchen.
Die betroffenen Patienten leiden unter einer gedrückten Stimmung und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität.
Die Fähigkeit zu Freude, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt.
Es treten Interessenverlust,Verlust der Lebensfreude und Libidoverlust auf. Sogar bei der leichten Form kommen Schuldgefühle oder Gedanken über eigene Wertlosigkeit vor. Die gedrückte Stimmung verändert sich von Tag zu Tag wenig, reagiert nicht auf Lebensumstände.Abhängig von Anzahl und Schwere der Symptome ist eine depressive Episode als leicht, mittelgradig oder schwer zu bezeichnen.
Hiermit ist eine Gruppe von Störungen gemeint, bei der Angst ausschließlich oder überwiegend durch eindeutig definierte, eigentlich ungefährliche Situationen hervorgerufen wird. In der Folge werden diese Situationen typischerweise vermieden oder mit Furcht ertragen. Dabei treten meist Herzklopfen, Atembeschwerden, Schweißausbrüche oder Schwächegefühle auf, häufig verbunden mit Ängsten zu sterben, die Kontrolle zu verlieren oder mit dem Gefühl, wahnsinnig zu werden. Allein die Vorstellung, dass die phobische Situation eintreten könnte, erzeugt meist schon Erwartungsangst.
Zwangsgedanken sind Ideen, Vorstellungen oder Impulse, die den Patienten immer wieder stereotyp beschäftigen. Sie sind fast immer quälend, abstoßend und tauchen unwillkürlich auf (z.B. pädophile Phantasien, Mord-Phantasien, Unheil-Phantasien). Der Patient versucht häufig erfolglos gegen diese Gedanken Widerstand zu leisten. Zwangshandlungen oder -rituale sind Stereotypien, die ständig wiederholt werden (z. B. Wasche, Putzen, Zählen, Kontrollieren). Sie werden weder als angenehm empfunden, noch dienen sie dazu, an sich nützliche Aufgaben zu erfüllen. Der Patient erlebt sie oft als Vorbeugung gegen Erkrankung, Gefahr oder Unheil. Im allgemeinen wird dieses Verhalten als sinnlos und ineffektiv erlebt, es wird immer wieder versucht, dagegen anzugehen. Angst ist meist ständig vorhanden. Werden Zwangshandlungen unterdrückt, verstärkt sich die Angst deutlich.
Zwangshandlungen oder -rituale sind Stereotypien, die ständig wiederholt werden (z. B. Wasche, Putzen, Zählen, Kontrollieren). Sie werden weder als angenehm empfunden, noch dienen sie dazu, an sich nützliche Aufgaben zu erfüllen. Der Patient erlebt sie oft als Vorbeugung gegen Erkrankung, Gefahr oder Unheil. Im allgemeinen wird dieses Verhalten als sinnlos und ineffektiv erlebt, es wird immer wieder versucht, dagegen anzugehen. Angst ist meist ständig vorhanden. Werden Zwangshandlungen unterdrückt, verstärkt sich die Angst deutlich.
Posttraumatische Belastungsstörungen entstehen als eine Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer, mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typische Merkmale sind das wiederholte Erleben des Traumas in sich aufdrängenden Erinnerungen (Nachhallerinnerungen, Flashbacks), Träumen oder Alpträumen, die vor dem Hintergrund eines andauernden Gefühls von Betäubtsein und emotionaler Stumpfheit auftreten. Ferner finden sich Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen, Teilnahmslosigkeit der Umgebung gegenüber, Freudlosigkeit sowie Vermeidung von Aktivitäten und Situationen, die Erinnerungen an das Trauma wachrufen könnten. Meist treten Übererregtheit, übermäßige Schreckhaftigkeit und Schlafstörungen auf. Angst und Depression sind häufig mit den genannten Symptomen und Merkmalen verbunden und Suizidgedanken sind nicht selten. Eine Posttraumatische Belastungsstörungen kann auch erst mehrere Monate oder Jahre nach dem tatsächlichen Trauma auftreten.
Das Charakteristikum dieser Störungen ist die andauernde Beschäftigung mit körperlichen Symptomen in Verbindung mit viele medizinischen Untersuchungen trotz wiederholter negativer Ergebnisse und Versicherung der Ärzte, dass die Symptome nicht körperlich begründbar sind. Wenn somatische Störungen vorhanden sind, erklären sie nicht die Art und das Ausmaß der Symptome, das Leiden und die innerliche Beteiligung des Patienten.
Anorexia nervosa ist durch einen absichtlich selbst herbeigeführten oder aufrechterhaltenen Gewichtsverlust charakterisiert. Am häufigsten ist die Störung bei heranwachsenden Mädchen und jungen Frauen. Die Betroffenen beschäftigen sich viel mit Essen, Ernährung und Kalorien aus der Angst vor einem dicken Körper und einer schlaffen Körperform. Sie legen eine sehr niedrige Gewichtsschwelle für sich selbst fest. Zu den Symptomen der Anorexia gehören weiterhin eingeschränkte Nahrungsauswahl, übertriebene körperliche Aktivitäten, selbstinduziertes Erbrechen und Abführen und der Gebrauch von Appetitzüglern und Diuretika.
Bulimia nervosa ist ein Syndrom, das durch wiederholte Anfälle von Heißhunger und eine übertriebene Beschäftigung mit der Kontrolle des Körpergewichts charakterisiert ist. Dies führt zu einem Verhaltensmuster von Essanfällen und Erbrechen oder Gebrauch von Abführmitteln. Viele psychische Merkmale dieser Störung ähneln denen der Anorexia nervosa, so die übertriebene Sorge um Körperform und Gewicht. Wiederholtes Erbrechen kann zu Elektrolytstörungen und körperlichen Komplikationen führen.
Typischerweise besteht ein starker Wunsch, die Substanz einzunehmen, Schwierigkeiten, den Konsum zu kontrollieren, und anhaltender Substanzgebrauch trotz schädlicher Folgen. Dem Substanzgebrauch wird Vorrang vor anderen Aktivitäten und Verpflichtungen gegeben. Es entwickelt sich eine Toleranzerhöhung und manchmal ein körperliches Entzugssyndrom. Das Abhängigkeitssyndrom kann sich auf einen einzelnen Stoff beziehen (z.B. Tabak, Alkohol oder Diazepam), auf eine Substanzgruppe (z.B. opiatähnliche Substanzen), oder auch auf ein weites Spektrum pharmakologisch unterschiedlicher Substanzen.
Hier handelt es sich um schwere Störungen der Persönlichkeit und des Verhaltens der betroffenen Person. Sie erfassen verschiedene Persönlichkeitsbereiche und gehen beinahe immer mit persönlichen und sozialen Beeinträchtigungen einher. Persönlichkeitsstörungen treten meist in der Kindheit oder in der Adoleszenz in Erscheinung und bestehen während des Erwachsenenalters weiter. Die Betroffenen zeigen in ihrem Denken, Verhalten und emotionalen Erleben deutliche Abweichungen von kulturell erwarteten und akzeptierten Normen.